Villa Life
Trogir - Kroatien

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Insel Ciovo

Čiovo ist eine Insel in Mitteldalmatien, die mit der Stadt Trogir über eine Zugbrücke verbunden ist; die Inselverwaltung wird zwischen Split, Trogir und Okrug geteilt. Auf der Gesamtoberfläche der Insel von 28,8 km2 sind einige Ortschaften placiert: Okrug Donji, Okrug Gornji, Arbanija, Slatine, Žedno, Čiovo.

Vom Festland im Osten (Erdzunge Marjan) ist Čiovo rund 2 Kilometer entfernt; im Nordwesten ist Čiovo über eine Zugbrücke mit dem Festland (in der Stadt Trogir) verbunden. Die Insel war noch in der Urgeschichte besiedelt. Von den alten Römern wurde sie Boa (Bua, Bavo) genannt. Während des 15. und 16. Jahrhunderts fand auf der Insel die vor den Türken flüchtende Nachbarbevölkerung ihre Zufluchtstätte. Die südliche Inselseite ist größtenteils unbesiedelt.

Die Muttergotteskirche von Prizidnice mit ihren Eremitagen wurde um 1546 inmitten von Felsen aufgebaut. Sie befindet sich an der südöstlichen Seite der Insel. Das Dorf Slatine liegt an der auf die Stadt Split blickende Inselseite. In der Bucht Supetarska befand sich einmal das altkroatische St. Peter Kirchlein. Das Dorf Žedno liegt im Inneren der Insel. Seine St. Mavro Kirche wurde in einem Feld ausgebaut, wo die Eremiten zusammenzukommen pflegten. In der Dorfmitte steht die Kirche des Seligen Ivans von Trogir.

Arbanija ist ein Ort an der Küste mit dem im 15. Jahrhundert aufgebauten Dominikanerkloster des Heiligen Kreuzes. Der Klosterkomplex besteht aus dem Klostergebäude mit dem geräumigen Garten und der interessanten Nordmauer, die zur besseren Verteidigung als Festung ausgebaut wurde. In der Kirche befinden sich wertvolle Gemälde aus dem 17. Jahrhundert

In dem Ort Čiovo, oberhalb der Grotte in welcher einmal die Eremiten ihre Schlupfwinkel fanden, wurde das Franziskanerkloster St. Anton aufgebaut, das äusserlich noch immer wie im 17. Jahrhundert aussieht. Im Kloster wird eine Krone aus vergoldetem Silber, mit Edelsteinen geschmückt, aus dem 14. Jahrhundert, die Statue der Heiligen Magdalene des Bildhauers Ivan Duknović, sowie verschiedene Gemälde, das wertvollste davon ein Gemälde des Malers Jacopo Palma, des Jüngeren, aus dem 17. Jahrhundert, aufbewahrt. Von kleineren Kirchen findet man auf der Insel die St. Nikolaus Kirche (14. Jh.), die St. Andreas Kirche (6./7.Jh.), die St. Peter Kirche (16.Jh.). Die Muttergotteskirche am Meeresufer ist ein Beispiel der Frühromanik mit einzelnen Nachbauteilen aus der Renaissance. Die Kirche wurde zum Andenken an einen Sieg über Split aufgebaut.

Die Ortschaften Okrug (Okruk) Gornji und Okrug Donji bilden heute ein selbstständiges Gemeinde, zum Unterschied von der Zeit als sie der Stadt Trogir gehörten. Diese Orten haben die St. Tudor Kirche und St. Karl Boromeus Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

Dank ihrer Lage als eigenartige Verlängerung der Stadt Trogir bie